Heute Morgen um 7 Uhr wurden drei Schafe zur Schlachtung gebracht. Das ist immer ein trauriger Tag, denn durch den täglichen Umgang mit den Tieren schließt man sie sehr ins Herz.

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Um zu vermeiden, dass wir die Tiere im Dunkeln einfangen müssen, haben wir gestern mit unseren Motorhacken ein kleines Gehege gebaut, in dem die drei die Nacht verbracht haben. Zunächst mussten wir die Motorhacken im Schnee suchen, da wir sie nicht richtig beiseitegeräumt hatten.

Über Nacht hatten Schneepflüge erneut große Mengen Schnee auf unserer Zufahrtsstraße abgeladen. Der Tiertransporter blieb kurz nach dem Abbiegen von der Hauptstraße auf unsere Landstraße stecken und konnte nur mit einem Traktor befreit werden.

Es war gut, dass unsere Tiere recht zahm waren. Wir konnten sie an die Leine nehmen und 500 Meter mit ihnen laufen. Es half, die Widder mit einer Tasse voller Tabletten anzulocken.

Der Transport zum Schlachthof dauerte fast eine Stunde. Heute Nachmittag könnt ihr die Häute bereits abholen. Ein guter Freund übernimmt das für uns, da wir wieder einmal komplett eingeschneit sind. An einigen Stellen liegt auf der Straße 70 cm Schnee. Wir sind wirklich froh, dass so viele Menschen hier so hilfsbereit sind.

Sie überlegen, ob Sie die Tiere künftig spätestens bis Dezember schlachten sollten, da unsere Ausrüstung für die aktuellen Wetterbedingungen nicht geeignet ist.

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