13/2/26

Gestern habe ich zum letzten Mal gemolken. Eigentlich hatte ich vor, erst in fünf Tagen aufzuhören. Die ersten zwei oder drei Ströme lassen wir nicht in die Flasche laufen, da sich darin zu viele Bakterien ansammeln können. Außerdem kann man so die Konsistenz der Milch erkennen. Bei Bulette kam gestern größtenteils eine dicke, cremige Substanz heraus. Auch ihr Euter war merklich kleiner.

Ich habe Anna nur noch eine Minute mit der Melkmaschine gegeben, aber sie hat nur 150 ml gegeben. Ihr Euter war auch nicht besonders voll. Deshalb habe ich beschlossen, nicht weiter einzugreifen. Ich glaube, Anna und Bulette werden keine Milch mehr geben. Jetzt hoffen wir nur noch, dass beide trächtig sind und wir in etwa zwei Monaten Zicklein bekommen.

Annas Milch hat zudem eine deutlich dickflüssigere Konsistenz. Offenbar hat der Prozess, bei dem Flüssigkeit in das Euter aufgenommen wird, bereits begonnen. In diesem Zusammenhang soll der Anteil an Antikörpern steigen. Daher werde ich die Milch nicht mehr verwenden.

Milch

Ich habe die Herde zuletzt vor etwa vier Tagen gemolken. Da war die Milch schon ziemlich dickflüssig. Vielleicht hätte ich an diesem Punkt aufhören sollen.

30/1/26

Das Trockenstellen der Ziegen hat nicht so gut funktioniert, wie ich es mir vorgestellt hatte. Nachdem ich das abendliche Melken eingestellt hatte, sank die Milchleistung unserer beiden Milchziegen von insgesamt 750 ml pro Tag auf 700 ml. Danach stagnierte die Milchleistung.

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Ein weiterer Schritt zur Verringerung der Milchproduktion bestand darin, die Ziegen mit der Melkmaschine zu melken und nicht mehr manuell nachzuhelfen. Infolgedessen sank die Milchmenge auf etwa 600 ml. Derzeit melke ich jede Ziege nur eine Minute lang mit der Melkmaschine, und insgesamt werden etwa 500 ml Milch gewonnen.

Als letzten Schritt werde ich nicht mehr täglich melken und die Abstände zwischen den Melkvorgängen verlängern. Die beim Melken verabreichten Ergänzungsfutterpellets werden ebenfalls mit sofortiger Wirkung reduziert. Spätestens in zwei Wochen werde ich das Melken einstellen.

16/1/26

Auch im Winter melkt man sie. Seit Mai 2024 (also seit 20 Monaten) werden die Ziegen zweimal täglich gemolken. Aber in letzter Zeit hat es sich kaum noch gelohnt, abends zu melken. Wir haben nicht mehr als einen Viertel Liter bekommen. Morgens bekommen wir etwa einen halben Liter.

Laus

Heute habe ich zum ersten Mal das abendliche Melken ausgelassen und melke nun nur noch morgens. Allmählich wird die Milchproduktion der Euter nachlassen. Wenn alles gut läuft, kann ich Anfang Februar ganz mit dem Melken aufhören. Wir hoffen, dass Anna und Bulette, unsere beiden Milchziegen, trächtig sind, daher werden sie mindestens zwei Monate brauchen, um sich ein wenig zu erholen und wieder zu Kräften zu kommen.

Anna

Die Ziegen gehören zur dänischen Landrasse und sind so robust, dass sie das ganze Jahr über im Freien gehalten werden können. Regen und starken Wind mögen sie allerdings nicht besonders, deshalb suchen sie Schutz in den kleinen Hütten, die wir möglichst entsprechend der Windrichtung aufstellen. Außerdem brauchen die Ziegen Heu und Stroh, um sich warm zu halten. An sehr kalten Tagen zittern sie am ganzen Körper, wenn wir ihnen das Futter bringen.

Berechtigungsbescheinigung

Die Ertebølle-Schafe sind noch unempfindlicher als die Ziegen. Bei Frost haben sie die Nacht über verstreut auf der Weide verbracht und so den gefrorenen Rasen ein wenig aufgetaut. Vor vier Jahren gab es einen heftigen Sturm, und wir trieben die Schafe in den offenen Stall. Das gefiel ihnen jedoch nicht, und schon bald waren sie wieder auf ihrer kalten Weide.

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