Laut unserer einzigen durch ein Labor ausgewerteten Bodenprobe ist unsere Bodenart ein lehmiger Sand mit 88% Sand, 6% Schluff und 4% Ton. Laut Analysebericht neigt der Boden nicht zur Verschlämmung. Aufgrund der harten, offenen Bodenstellen hatte ich Zweifel, ob die Bodenart an anderen Stellen von der an der Probenahmestelle abweicht. Daher habe ich begonnen, an verschiedenen Punkten auf der Weide Bodenproben zu nehmen und mit der sogenannten Schlämmprobe die Schichten, die sich bilden, zu betrachten.
Aus Ton lässt sich mit den Fingern eine Rolle von etwa einer halben Bleistiftdicke ausrollen. Die Sandfraktion lässt sich nicht wirklich ausrollen.



Die drei bisher genommenen Bodenproben stammten von einem harten Erdklumpen aus dem Kompost, einer verhärteten Stelle auf dem Feld und einer gut mit Gras bewachsenen Stelle. Es zeigt sich bei der Schichtenbildung kein großer Unterschied.
Bei der Probe von der mit Gras bewachsenen Stelle hat sich das Wasser auch nach fünf Tagen nicht richtig geklärt. Das deutet wohl auf einen hohen organischen Anteil hin. Ich habe bei dieser Probe die Grasschicht zuvor mit dem Spaten entfernt, bin dabei aber anscheinend nicht tief genug gegangen (nur ca. 6 cm).
Bei allen Proben war die Schicht aus Schluff und Ton etwa einen halben Zentimeter dick, während die Sandschicht ca. 6 cm ausmachte. Es scheint also keine Stellen mit deutlich höheren Schluff- oder Tonanteilen zu geben.

